Im Rattenbau, Tests

Ausprobiert: Bücher-App „Codex“

Das Wochenende nutze ich gern um ein bisschen Ordnung zu schaffen: in der Wohnung, in privaten To-do’s und auch manchmal in meiner Büchersammlung.
Seit es das Read Pack gibt, gibt es in meinem kleinen Rattenbau eine Menge mehr gelesene und (vor allem) ungelesene Bücher, als das Früher der Fall war. Ich leihe und verleihe mehr und muss bei all dem auch noch den Überblick behalten.
Schon lang benutze ich für die Organisation unserer Filmsammlung die App „MyMovies“ (wenn Interesse besteht kann ich auch die gern zeigen und erklären, sie ist Gold wert!). Für Bücher habe ich lange nach einer adäquaten App (für Android) gesucht…
Jetzt habe ich sie gefunden, sie heißt „Codex“ ist kostenlos und kann (obwohl noch nicht perfekt) genau das, was ich wollte und brauchte!
Bücher hinzufügenHandgeschriebene Listen habe ich schnell aufgegeben, die werden mir schnell zu unübersichtlich und das hinzufügen größerer Mengen neuer oder verliehener Bücher ist echt mühsam.

In Codex können Bücher mittels ISBN-Scan, des Eintippens der ISBN-Nummer oder die Titelsuche aus einer umfangreichen Datenbank gesucht werden. Für die seltenen Fälle, dass keinerlei Informationen gefunden werden, können Bücher auch manuell hinzugefügt werden.

In meinem Testlauf ist bei 40 Büchern kein einziges „nicht gefunden“ worden. Über eine der drei Varianten konnte ich in jedem Fall ein Ergebnis finden.
Am schnellsten geht dabei häufig der ISBN-Scan, nur bei einigen wenigen ungewöhnlichen Einbänden oder verschmutzten Barcodes hat der Scan nicht funktioniert. Wird ein Buch erkannt wird es sofort mit allen nötigen Informationen und (sofern vorhanden) einem Coverbild zum Speichern angeboten.

Wer hier sehr viel Wert auf Optik legt muss vermutlich ein bisschen manuell nacharbeiten. Die Coverbilder wurden bei meinem Test nur bei ca. einem Drittel der Bücher sofort erkannt. Die übrigen habe ich manuell nachgepflegt, das geht ein bisschen umständlich indem man das Coverbild aufs Handy herunterlädt und dann im Datensatz des Buches zur heruntergeladenen Datei verlinkt. Im Ergebnis hat man dann aber eine sehr hübsche Ansicht aller verfügbaren Bücher.

Angaben zum Buch

Die automatisch heruntergeladenen Informationen zum Buch sind häufig schon sehr umfangreich. Neben Autor, Titel, Verlag, Seitenzahl, Erscheinungstag, Kategorie und einer Kurzbeschreibung (Klappentext) gibt es dann noch die Möglichkeit persönliche Informationen einzutragen.
Diese Informationen reichen von den Angaben darüber ob das Buch gelesen oder ungelesen, das eigene oder ein geliehenes Buch, ob es ein Lieblingsbuch und sogar ob das Buch signiert ist zu Informationen in welchem Regal oder welcher Sammlung man das Buch zugeordnet hat.
Vor allem die Einteilung zu gelesen und ungelesen hat es mir angetan, danach lässt sich später ganz einfach Filtern und die Wahl des nächsten Buches ist ohne „im Regal umherklettern“ erledigt.

Bücher organisieren, verleihen und sortieren

Die Bücher können anhand der in den Angaben zum Buch eingetragenen Informationen sortiert und angezeigt werden. Ich persönlich habe mir Sammlungen für die Lesemonate angelegt und trage dort jetzt Bücher, wenn ich sie abgeschlossen habe, direkt ein (mal schauen, wie lang der Elan anhält). Außerdem kann ich eintragen, an wen ein bestimmtes Buch verliehen ist und mir gezielt meine ungelesenen Bücher anzeigen lassen.

Ich habe ewig nach einer App wie dieser gesucht und bin begeistert, sie jetzt endlich gefunden zu haben. Vor allem die Organisation der ungelesenen Bücher gefällt mir, ich hoffe dass ich so auch mit wachsender Anzahl immer den Überblick über meine Buchschätze behalten werde.
 
Organisiert ihr eure gelesenen und ungelesenen Bücher? Wie macht ihr das: per App oder mit einer handgeschriebenen Liste, in einer Buchplattform oder habt ihr alles im Kopf?
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