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Montagsfrage #46 von Buchfresserchen

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Die Montagsfragen werden von Woche zu Woche literarischer und so hat uns Buchfresserchen auch am heutigen Montag ein wirklich spannendes Thema geliefert.

“Mit welchem Ende einer Geschichte warst du zuletzt gar nicht einverstanden und warum?”

Für die Beantwortung dieser Frage muss ich ein wenig schummeln, denn von “gar nicht einverstanden” kann eigentlich nicht die Rede sein. Über die Enden von Geschichten habe ich in letzter Zeit trotzdem viel nachgedacht, weil ich einige ganz besondere Entwicklungen in meinen Büchern beobachtet habe. Dabei habe ich festgestellt, dass Enden die allen Erwartungen widersprechen mir sehr gut gefallen, aber auch die Gefahr bergen, nicht zur restlichen Handlung zu passen.
Obwohl ich bei keinem Buch in letzter Zeit sehr enttäuscht war, habe ich mich ein wenig über das Ende der einen oder anderen Geschichte geärgert und war nicht ganz einverstanden mit dem, was die Autoren da getan haben. Bei “Alles über Lulu” von Jonathan Evison zum Beispiel war das Ende “nicht schlecht” und das naheliegendste der möglichen Alternativen. An sich ist das okay aber gegen den starken Rest der Geschichte hätte ich da einfach ein größeres “Wow” erwartet. Musste es wirklich so enden?
Zum Schluss noch ein Buch, das mich vor Kurzem in echtes Erstaunen versetzt hat. Ich habe “Das Labyrinth” von Sigge Eklund vorab gelesen und war das erste mal wirklich begeistert und enttäuscht vom Ende einer Geschichte zur gleichen Zeit. Begeistert weil ich mit dieser Auflösung nie und nimmer gerechnet hatte und weil es ein so untypisches Ende für einen Krimi bzw. Thriller ist. Enttäuscht weil es so leise und still daher kam und fast zu wenig dramatisch für mich war.

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