Im Rattenbau, In Aktion

Das Bloggeralphabet: K wie Kommentare

Heute geht es weiter mit dem „K“ im Bloggeralphabet. Das Bloggeralphabet von neontrauma.de stellt in den 52 Wochen des Jahres 2016 insgesamt 26 Themen rund ums Bloggen zur Diskussion, über die wir schreiben können, was uns auf dem beziehungsweise am Herzen liegt.
Das heutige Thema beschäftigt mich als Blogger und Blogleser gleichermaßen.

K wie Kommentare

In unserem Blog verteilen sich 1.037 Kommentare auf 562 Beiträge. Keine all zu gute Quote und natürlich immer wieder Grund für Überlegungen: sind die Beiträge nicht interessant genug? Nicht abwechslungsreich? Sind die Themen nichts für unsere Leser, seid ihr alle schon satt von den besprochenen Büchern?

Auf der anderen Seite lese ich selbst in vielen Blogs spannende Posts und kommentiere dort so gut wie nie. Ich schaue mir Beiträge und Rezensionen an, speichere die zum Teil sogar in Pocket weg und… schließe den Browser. Das Feedback geht da häufig unter. Immer wieder versuche ich, daran ein wenig zu arbeiten. Im Alltag bleibt es häufig beim guten Vorsatz.
Aber zumindest die “Like” Funktion (*zeigt unauffällig ans Ende des Artikels*) ist eine nette Möglichkeit ein Zeichen zu geben: “Ich hab deinen Beitrag gelesen, gut gemacht!”. Denn um etwas kommentieren zu können, muss man auch etwas zu sagen haben! Immer wieder kommentieren, dass der Artikel interessant war oder das Buch mich nun interessiert, ist beim 27. Mal auch nicht mehr so toll. Da reicht auch so ein kleines “Gefällt mir!”.

Beobachte ich mein eigenes Leserverhalten bedrücken mich also auch die Statistiken in unserem Blog nicht mehr. Im Laufe der Zeit habe ich außerdem den Eindruck gewonnen, dass der echte Blogleser, also alle außerhalb der Blogosphäre, überhaupt nicht oder nur äußerst selten kommentiert. Solange diese Leser sich hier dennoch wohlfühlen, reicht uns das völlig aus!

Trotzdem möchten wir es allen Kommentatoren einerseits so leicht wie möglich machen, Kommentare also unkompliziert erstellen lassen, aber auch nicht von Spam überschwemmt werden. Wir haben daher ein recht simples Kommentarmodul, schalten aber alle Kommentare manuell frei. Gegen unsere 1.037 Kommentare stehen 7.172 abgefangene Spam Kommentare.  Solche, die nur kommentieren um “unauffällig” ihren Link unterzubringen, sind da noch nicht eingerechnet.

Obwohl Kommentare wichtiges Feedback geben können, haben wir die schönsten Rückmeldungen zum Blog außerhalb unserer eigenen Seite bekommen: die begeisterte Mail einer über 70jährigen Leserin zu einer eReader Vorstellung und viele nette Nachrichten auf Facebook und Twitter.

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5 Comments

  • Reply Tasu Juni 10, 2016 at 7:39 pm

    Also irgendwie muss man ja jetzt hier kommentieren. Lese seit ca zwei Monaten mit hab aber nie was gesagt. Mir gefällt super hier, bitte weiter so 😀

    • Reply Alexandra Juni 12, 2016 at 2:06 pm

      Hallo Tasu,

      es freut mich riesig, dass du dich traust mal „Hallo“ zu sagen! Hoffentlich bleibst du noch lang bei uns und fühlst dich wohl im Rattenbau! Bei Wünschen und Ideen kann man uns auch gern immer Kontaktieren.

      Viele liebe Grüße
      Alexandra

  • Reply Jo Juni 12, 2016 at 12:37 pm

    Dieser Beitrag spricht mir aus dem Herzen. Ich habe mich auch schon sehr oft gefragt, woran es liegen kann, dass es manchmal so wenige Kommentare gibt. Tatsächlich nerven mich einige Kommentar-Plugins und es ist nicht nur einmal vorgekommen, dass nach einem Log-In der gesamte Kommentartext verworfen wurde von der Anwendung.
    Bestimmt gibt es auch Leser, die sich vielleicht einfach nicht trauen etwas zu schreiben. Das wäre sehr schade.

    • Reply Alexandra Juni 12, 2016 at 2:05 pm

      Hallo Jo,

      gerade von mobilen Geräten (und z.T. mehr als die Hälfte der Leser surfen den Blog von unterwegs aus an) ist das Kommentieren manchmal eine Qual. Ich selbst bin mit meinem Handy bei anderen Blogs sehr kläglich gescheitert und (wie du sagst) habe den getippten Text nach dem einloggen verloren, hatte kein passendes Profil zum Kommentieren oder oder oder.
      Da sollte man es einerseits dem Leser so leicht wie möglich machen, andererseits nicht verzweifeln wenn es eben stille Leser sind. Die nehmen unsere Inhalte ja trotzdem mit und das freut mich dennoch!

      Liebe Grüße,
      Alexandra

  • Reply Kati Juni 15, 2016 at 10:45 am

    Hallo Alexandra,
    ja das mit den Kommentaren ist so eine Sache. Aber ich gebe Dir absolut recht – ich versuche zwar so oft wie möglich ein Kommentar zu hinterlassen aber häufig denke ich mir nach dem Lesen auch einfach nur „ah ja, das war interessant, das Buch klingt gut“. Mehr könnte ich dann auch nicht ins Kommentarfeld schreiben. Daher in ich genau wie Du der Meinung, dass der Like Button viel verbreiteter sein soll. Ich würde gerne mehr zeigen „ich war da, mit hats gefallen“ – aber eben ohne gleich 5 Zeilen dazuzuschreiben.

    Liebe Grüße
    Kati

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