Im Rattenbau, In Aktion

Das Bloggeralphabet: N wie nofollow

Heute kommt das „N“ im Bloggeralphabet an die Reihe. Das Bloggeralphabet von neontrauma.de stellt in den 52 Wochen des Jahres 2016 insgesamt 26 Themen rund ums Bloggen zur Diskussion, über die wir schreiben können, was uns auf dem beziehungsweise am Herzen liegt.
Das aktuelle Thema ist wieder so eines, das zu den eher technischen Problemen des Bloggerlebens gehört, darüberhinaus aber auch starke Auswirkungen auf unsere Suchmaschinenplatzierung haben kann.

N wie nofollow

Jedes Mal wenn ich mich mit diesem Thema beschäftige, muss ich neu überlegen wie genau das nun ist. Wer ist der gute Bulle, wer der böse Bulle bei diesem Duo? Was ist denn nun richtig, dofollow oder nofollow?

Wie so oft im Leben, ist die Antwort “das kommt darauf an”. Für eine gute Platzierung in Suchmaschinen, sind dofollow Links von gut platzierten Seiten auf unseren Blog hilfreich. Diese Links werden bei der Analyse der Suchmaschinen berücksichtigt und wir profitieren vom Ranking der verlinkenden Seite. Bei nofollow Links hingegen wird diese Verbindung nicht gezogen, zwar gibt es einen Verweis von einer anderen Seite auf unseren Blog, vom Suchmaschinenrating profitieren wir hingegen nicht.
Trotzdem können nofollow Links manchmal angesagt sein, Google interpretiert ein “zu viel” von dofollow Links nämlich als Spam, das wirkt sich dann wieder negativ auf unser Ranking aus.

Also ist es, platt gesagt, ganz einfach:

Ich selbst freue mich über dofollow Links auf möglichst qualitativ hochwertigen Seiten. Durch diese Verbindungen profitieren Seiten gegenseitig von ihrem guten Rating. Da für uns der Aspekt der Kooperation noch nicht ausschlaggebend war, verlinke ich also in meinen Posts auf Beiträge anderer Blogger oder auf Verlagsseiten mit normalen dofollow Links.

Auf der anderen Seite möchte ich den Blog nicht als Werbefläche für Spam anbieten, bin also daran interessiert Abschnitte wie die Kommentare oder Inhalte diverser Plugins zu steuern, die Verlinkungen dort werden daher durchgehend als nofollow gesetzt.

Ob das nun in jeder Konsequenz richtig ist, kann ich nicht abschließend sagen, für unseren Blog scheint es ein guter Weg zu sein.

Wie die Verteilung von dofollow und nofollow Backlinks für eure Seite ist, könnt ihr bei openlinkprofiler.org überprüfen. Dieses Tool ist auch ganz hilfreich um zu erkennen wie gut ihr überhaupt im Bereich Backlinks aufgestellt seid, also welche Seiten auf euren Blog verweisen.

Merken

Previous Post Next Post

2 Comments

  • Reply Kati@ZeitZuLesen Juli 16, 2016 at 7:16 pm

    Danke, liebe Alexandra, für die Aufklärung! Du hast es wirklich wunderbar erklärt, ich wüßte gar nicht, wie ich es in Worte hätte fassen sollen .. was aber zeigt, dass ich es zuvor nicht richtig verstanden hatte. Wie heißt es doch so schön: Again what learned!

    Den Openlinkprofiler werde ich direkt mal ausprobieren …

    LG & ein schönes Wochenende
    Kati

  • Reply Lilly Juli 29, 2016 at 5:20 pm

    Danke für den wundervollen Beitrag. Ich finde die Idee mit dem Bloggeralphabet echt klasse.
    In diesem Sinne weiterhin viel Spaß beim Bloggen…

    und ein schönes Wochenende
    Lilly (mein-pflanzenblog.de)

  • Leave a Reply

    %d Bloggern gefällt das: