Entdeckt, Im Rattenbau

Ein Blick in die Verlagsvorschau von… Rowohlt Verlag

Die Verlagsvorschau des Rowohlt Verlags für den Herbst 2017 war ein wahres Fest. So viele tolle Bücher und  ungewöhnliche Themen, ich würde sie am liebsten alle und sofort lesen. Ganz besonders tragisch ist es für mich, dass der Titel, auf den ich am begeistertsten warte, erst im Januar 2018 erscheinen soll. Wie soll ich das bloß aushalten? Immerhin ist Vorfreude die schönste Freude…

“Stellt euch vor, ich bin fort” von Adam Haslett
Erscheint am 12. Januar 2018

Psychische Erkrankungen sind, trotz aller Aufgeklärtheit, ein Thema über das vor allem Männer häufig nicht offen sprechen können. Dieses Thema wird in “Stellt euch vor, ich bin fort” behandelt, dort vor dem Hintergrund der 1960er Jahre aber noch um einiges extremer als es heute wäre. Es geht um ein junges Paar, für welches die manisch-depressive Erkrankung des Mannes zur echten Belastungsprobe wird, sie aber trotzdem nicht auseinanderbringen kann.
Auf dieses Buch warte ich aus der gesamten Vorschau mit größter Spannung und Begeisterung, da es einerseits ein ungewöhnliches Thema aufarbeitet aber auch in einer Zeit spielt, die (obwohl sie noch gar nicht so lang vorüber ist) mich besonders interessiert. Vielleicht werde ich mich bis zum Erscheinungstermin mit den anderen Büchern des Autors trösten? Seine Geschichten wirken auf mich alle äußerst ungewöhnlich konstruiert aber mit ganz viel Herz und tollen Ideen verfasst.

“Die goldene Stadt” von Sabrina Janesch
Erscheint am 18. August 2017

Abenteuerroman, historischer Roman und Spannungsroman, alles in einem. In “Die goldene Stadt” begibt sich die Autorin auf die Spuren des Entdeckers von Machu Picchu in Peru, der sagenumwobenen Inkastadt. Ein Roman, der um die halbe Welt führt und die Geschichte von Abenteurern und Entdeckern erzählt.
Ich möchte das Buch so unheimlich gern lesen, weil schon seine Beschreibung die Spannung und Faszination ausstrahlt, die mich früher an Büchern so begeistert hat. Diese Geschichte führt uns von einem Jungen der im Rhein nach Gold sucht und seinen Träumen nachhängt, bis zur Entdeckung eines Ortes, wunderschöner und phantastischer als er es sich je vorgestellt hat. Und so scheint diese Geschichte einfach alles zu haben, was ein guter Schmöker bieten muss.

“Das Leuchten am Rand der Welt” von Eowyn Ivey
Erscheint am 18. August 2017

Vor einigen Jahren habe ich von Eowyn Ivey “Das Schneemädchen” gelesen und war wie so viele andere Leser verzaubert. Sie schreibt fast märchenhaft und bezaubernd über eigentlich ganz normale, menschliche Probleme und Sorgen. Um so größer war meine Freude, als ich ein neues Buch dieser begabten Autorin in der Verlagsvorschau entdeckte. Auch in “Das Leuchten am Rand der Welt” führt sie uns wieder in ihre Heimat Alaska. Erzählt aber diesmal von einer Expedition im Winter 1885, untermalt von Originaldokumenten und –bildern. Eine Mischung, die ich unwiderstehlich finde. Ich hoffe auch in diesem Buch nimmt sie uns mit auf ein großes Abenteuer und lässt ein wenig die Grenze zwischen Märchen und Roman verschwimmen.

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