Entdeckt, Im Rattenbau

Neu im Regal: eine kleine aber feine Auswahl

Dieser Monat war ein wahnsinnig erfolgreicher Lesemonat für mich. Ich habe unglaubliche zehn Bücher gelesen und nur vier neue Bücher in mein Regal gestellt. Aber auch ganz unabhängig von allen Statistiken war es ein toller Monat: ich habe Bücher, die schon viel zu lange warten mussten, vom SUB befreit, alte Schmöker und Neuerscheinungen entdeckt. Die Rezensionen zu diesen Büchern werden nun noch nach und nach im Blog folgen.

Doch nun zunächst zu den neuen Büchern im Rattenbau.

Ganz besonders habe ich mich über “Crossroads” von Jürgen Albers gefreut. Mit dem sympathischen Autor stehe ich via Twitter schon länger in Kontakt und habe schon gespannt auf seinen Roman gewartet. Sein Krimi führt uns auf die englischen Kanalinseln zur Zeit des Zweiten Weltkriegs, mitten in den Kriegswirren versucht sein Ermittler Inspector Norcott einen seltsamen Frauenmord aufzuklären. Ich lese gerade noch das letzte Drittel des Romans und bin jetzt schon über die akribische Recherche begeistert. Mal sehen, ob auch die Auflösung der Geschichte überraschen wird.

Weit weniger langersehnt erwartet war mein zweites neues Buch in diesem Monat. “Ein ungezähmtes Leben” von Jeanette Walls fiel mir (in tadellosem, ungelesenem Zustand) im örtlichen Bücherschrank spontan in die Hände. Da ich von dieser Autorin schon “Die andere Seite des Himmels” gelesen und geliebt habe, konnte ich das Buch einfach nicht liegen lassen. Noch habe ich es nicht gelesen, freue mich aber auf die autobiographische Erzählung über ihre Familie. Schon im ersten Roman dieser Autorin, den ich gelesen habe, habe ich gemerkt, dass sie ein tolles Gespür für besondere Figuren und deren emotionale Verbindungen hat.

Da ich im Moment ein wenig daran arbeite meine Stephen-King-Bildungslücken zu schließen, habe ich mir in diesem Monat spontan eine herrlich trashige und über 20 Jahre alte Ausgabe von “Amok” von Stephen King gegönnt. Das Buch wird aktuell nicht verlegt, aber ehrlich gesagt hat mich auch gerade diese alte Version besonders gereizt. Mit dieser Art von Büchern bin ich zum Leser geworden und sie wecken ganz besondere Erinnerungen.

Zu guter letzt (ich dachte wirklich bis zuletzt, dass es in diesem Monat bei drei neuen Büchern bleibt) hatte ich dann bei vorablesen noch einmal richtig Glück. Ich habe “Eine kurze Geschichte der böhmischen Raumfahrt” von Jaroslav Kalfař gewonnen, auf das ich schon in der Verlagsvorschau ein Auge geworfen habe. Noch habe ich das Buch nicht begonnen, aber die tolle Gestaltung hat es mir jetzt schon angetan. Bei Klett-Cotta hat man einfach ein Auge fürs Detail. Aber auch die Geschichte (ja, der Titel des Buches gibt sie ganz gut wieder) trifft genau mein skurriles Leserherz.

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