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Montagsfrage #51 von Buchfresserchen

Susi setzt heute aus und ich bin damit dran, die Montagsfrage von Buchfresserchen zu beantworten. Diesmal war es eine ziemlich harte Nuss (noch dazu, weil ich mich von meinem aktuellen Buch losreißen musste…):

“Glaubst du, dass Bücher dein Denken/Handeln schonmal beeinflusst haben?”

Klar und eindeutig, definitiv und ohne Zweifel: ja!

Allein das Lesen an sich beeinflusst mein Handeln gehörig. Heute erschien der neue Roman von Stephen King “Revival” und ich bin zwar noch ganz am Anfang, stecke aber schon mittendrin. Ich bin einfach völlig abgetaucht. Es hat mich also ganz schön Überwindung gekostet, mich jetzt an den PC zu setzen, um die Montagsfrage zu beantworten. Bin ich gerade in einem guten Buch abgetaucht, mag ich es kaum aus der Hand legen und kann mich kaum zu anderen Hobbies aufraffen.
Außerdem lese ich wirklich jeden Abend noch eine halbe Stunde. Ja, auch dann, wenn ich nach einem langen Sneak-Abend völlig fertig nach Hause komme. Ich brauche diese wenigen Seiten am Abend, um den Tag gut zu beenden. Lesen beeinflusst mich also, wie klassisches Suchtverhalten das so tut Zwinkerndes Smiley

Aber natürlich beeinflussen mich auch die gelesenen Inhalte gehörig. (Und ich glaube auf diesen Aspekt zielt die Frage eigentlich ab.) Viele traurige Geschichten, rund um Krankheiten oder Schicksalsschläge, lassen mich dankbar innehalten und machen mir bewusst, wie gut ich es habe. Dystopien lassen mich in “was wäre wenn”-Gedanken abdriften oder die Nachrichten ganz anders, kritischer, hinterfragen. Ganz der Pawlow’sche Hund machen mir Bücher aber auch mal einfach nur Lust auf ein bestimmtes Gericht, welches in der Handlung eine Rolle spielt.
Insgesamt würde ich sagen, dass das Lesen mein Denken etwas freier macht. Ich kann den Alltag besser verarbeiten und habe noch ganz andere, zusätzliche Reize und Informationen, die mein Leben bereichern.

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