Entdeckt, Im Rattenbau

Ein Blick in die Verlagsvorschau von… Diogenes Verlag

Das der Diogenes Verlag zu meinen liebsten Verlagen gehört, ist schon lang kein Geheimnis mehr. Natürlich warte ich auf die Vorschauen dieser Lieblingsverlage mit besonderer Spannung. Beim Diogenes Verlag habe ich das besondere Glück eine Vor-Vorschau schon seit der Frankfurter Buchmesse zu kennen. Meine Vorfreude auf die Frühjahrstitel 2017 ist also schon besonders groß!

“Licht” von Anthony McCarten
Erscheint am 22.02.2017

Lieblingsverlag + Lieblingsautor = Lieblingsneuerscheinung! Ich gerate bei jeder Neuerscheinung von Anthony McCarten ins Schwärmen, denn bisher habe ich wirklich jedes Buch von ihm geliebt. Auch “Licht” verspricht wieder eine echte Perle zu werden, denn McCarten wagt diesmal etwas völlig neues: statt der üblichen Underdogs stehen zwei berühmte Persönlichkeiten im Zentrum seiner Geschichte. Thomas Edison und J.P. Morgan treffen sich um die Welt zu ändern, dabei könnten sie gegensätzlicher nicht sein. Ein Genie der Wissenschaft und ein Genie des Geldes prallen also in McCartens neuester Erzählung aufeinander und ich platze mittlerweile vor Neugier!

“Elefant” von Martin Suter
Erscheint am 18.01.2017

Martin Suter und ich hatten keinen ganz leichten Start. Sein Roman “Die dunkle Seite des Mondes” konnte mich nicht überzeugen, alles war mir viel zu zahm. Trotzdem hat mich Suter nun schon in der Vorschau gepackt: in “Elefant” geht es um Gentechnik, aber nicht mit klassischen Klischees. Es geht nicht um selektierte Designerbabies und ähnliche Themen, die wir ganz leicht in die “gut” oder “böse” Schubladen sortieren können, sondern um einen gentechnisch veränderten, winzig kleinen und rosafarbenen Elefant. Ein Ergebnis der Gentechnik, das man einfach niedlich finden muss, das aber auch irritiert nach dem “Warum?” fragen lässt und mich absolut neugierig macht. Also gönne ich dem Suter und mir noch einen neuen Start…

“Das kalte Blut” von Chris Kraus
Erscheint am 22.03.2017

Gegen McCarten und Suter, die so locker-leicht wirken, ist Chris Kraus Roman “Das kalte Blut” fast schon ein Angstgegner in den Neuerscheinungen des Frühjahrs. Ein Epos der Deutschen Geschichte, 1.184 Seiten stark und voll abenteuerlicher moralischer und politischer Verwicklungen. Das klingt spannend aber auch anstrengend und macht mich neugierig. Das Buch erzählt die Geschichte zweier Brüder aus Riga, die erst in Nazideutschland und später in der jungen Bundesrepublik Karriere machen. Für mich sind solche historischen Erzählungen und Familiengeschichten immer ganz feines Lesefutter. Gebremst wird meine Begeisterung nur durch die angedeuteten Dreiecksbeziehungen, damit kann ich meist einfach nichts anfangen. Ob ich mich an dieses Buch noch traue?

Wie ist es mit euch? Habt ihr in den Neuerscheinungen des Diogenes Verlags schon eigene Favoriten entdeckt!?

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