Im Rattenbau, Tests

E-Reader-Vorstellung: Tolino Vision 2

Im Moment gibt es einige tolle Neuerungen auf dem eReader Markt, die mich wirklich begeistern: Mit dem Kindle Voyage hat Amazon sein neues Flaggschiff vorgestellt, die Kobo-Familie erhält Zuwachs durch den Kobo H2O und im Hause Tolino wurde vor kurzem der Tolino Vision 2 eingeführt.

Dank ebook.de hatte ich nun die Möglichkeit besagten Tolino Vision 2 zu testen. Da ich bisher noch kein Gerät der Tolino-Familie in Gebrauch hatte, war ich umso gespannter, ob mich der Reader überzeugen würde. Nachdem ich den Tolino nun in den letzten drei Wochen intensiv benutzt habe, möchte ich meine Erfahrungen mit euch teilen.

Technische Daten

Display: E-Ink-Carta Display, 1024×758 Auflösung, kapazitiver Touchscreen, 16 Graustufen
Abmessungen/Gewicht: 114 x 163 x 8,1 mm / 176 Gramm
Geräte-Speicher: 2 GB, keine Möglichkeit der Speichererweiterung mittels Micro SD-Karte, dafür 25 GB kostenloser Cloudspeicher (mehr dazu später)
Unterstützte Formate: Adobe DRM-geschützt: EPUB und PDF, DRM-frei: EPUB, PDF und TXT

Preis zum Zeitpunkt des Tests: 129 € bei ebook.de (im Weihnachtsangebot inklusive zweier ebooks „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ von Peter Høeg und „Winterfest“ von Jørn Lier Horst)

Auspacken und in Betrieb nehmen

Der erste Eindruck ist wirklich toll: der Tolino Vision 2 kommt schick und sicher verpackt und ohne unnötigen Schnickschnack daher. Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Reader lediglich ein USB-Kabel und die Schnellstartanleitung. Das reicht aber auch.

Tolino_Packung
Im Gegensatz zu meinen Exoten-Readern ist das in Betrieb nehmen hier ein Klacks: einschalten, mit dem WLAN verbinden und fertig. Der Tolino brauchte bei mir kaum Zeit um sich zu initialisieren und auch der Kontakt zu meinem ebook.de-Konto war unheimlich schnell hergestellt. So ist das in Betrieb nehmen auch für Laien kein Problem und im kürzester Zeit erledigt. Alles in allem war ich in 5 Minuten lesebereit.

Gerät und Verarbeitung

Ich muss ja zugeben, dass mich die älteren Tolino-Modelle optisch nie so richtig angesprochen haben. Das sah auf den Produktbildern immer ein bisschen zu altbacken, zu sehr nach Plastik aus. In dieser Hinsicht hat mich der Tolino Vision 2 sehr überrascht. Die vollkommen ebene Geräte-Vorderseite wirkt wirklich edel und mein Gerät ist top verarbeitet.

Tolino_vorn

Der Übergang von der gummierten Rückseite zur ebenen Vorderseite ist schön flach gestaltet und durch die gummierte Rückseite liegt der Tolino super in der Hand.

Tolino_hinten
Die Knöpfe zum Starten und zum Ein- und Ausschalten der Beleuchtung befinden sich an der Oberkante des Gerätes und haben einen sehr eigenartigen, irgendwie schwammigen, Druckpunkt. Das ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig, liegt aber vermutlich an der wasserdichten Versiegelung. Da die Knöpfe trotzdem immer einwandfrei reagiert haben, sehe ich es nicht als Mangel.
Der Home-Button ist als Teil des kapazitiven Touchscreens gestaltet und lässt sich dadurch einerseits nicht mal eben ertasten, reagiert andererseits schon manchmal übereifrig, wenn man den Reader an der falschen Stelle festhält.

Display und Beleuchtung

Obwohl sowohl mein Kindle Paperwhite 1 als auch der Tolino Vision 2 eine identische Auflösung, dpi und Beleuchtungstechnik besitzen, wirkt das Schriftbild des Tolino Vision 2 tatsächlich klarer und schärfer. Auch die beim Kindle Paperwhite 1 noch markanten Lichthöfe sind hier kaum erkennbar. Zwar werfen die LEDs der Beleuchtung einen schmalen Schatten an der unteren Displaykante, dieser ist aber so dezent und so flach, dass er in keiner Ansicht in den Text ragt.
Durch die gestochen scharfe Darstellung und die ebenmäßige Beleuchtung macht das Lesen mit dem Tolino richtig Spaß. Außerdem erfreulich: die Beleuchtung besitzt keinen irgendwie farbigen „Stich“, sondern wirkt tatsächlich nahezu weiß.

Tolino_Text

Auffällig ist das doch merkliche Ghosting des Tolino. Besonders fällt es beim Wechsel aus dem Ruhezustand oder Büchern mit Abbildungen auf, aber auch beim dauerhaften Lesen kann man feststellen, dass sich mehr und mehr Schatten sammeln. Ich habe bei meinem Tolino den Seiten-Refresh deshalb etwas nach unten korrigiert. Standardmäßig wird nur aller 60 Seiten ein Refresh durchgeführt. Stellt man dieses Intervall kürzer ein, kann das Ansammeln von Schatten merklich reduziert werden. Bisher hat sich dabei auch noch kaum eine Auswirkung auf die Akkulaufzeit bemerkbar gemacht. Für mich ist das also in jedem Fall eine sinnvolle Einstellung, die vorab durchgeführt werden sollte.

Erstaunlich ist der auch bei ausgestellter Beleuchtung wirklich gute Kontrast des Tolino. Das bin ich von Geräten mit Beleuchtung nicht mehr gewöhnt.

Tolino_vorn_ohne_Licht

Die standardmäßig installierten Schriftarten sind schon sehr klar und werden wirklich toll dargestellt. Ich bin da aber einerseits ein bisschen eigen und achte auch andererseits darauf, was man aus so einem Gerät noch herausholen kann. Und tatsächlich: mit einem kleinen Trick lassen sich eigene Schriftarten installieren. Allerdings muss dafür jeweils eine der vorinstallierten Schriftarten weichen. Dafür werde ich aber eine separate Anleitung posten.

Bedienbarkeit

Obwohl ich vorher noch kein Gerät der Familie in der Hand hielt, lies sich der Tolino vom ersten Moment an intuitiv bedienen. Besonders praktisch ist dabei der Home-Button: egal wie tief ich mich in einem Menü „verirrt“ hatte, ich kam sofort wieder an einen übersichtlichen Startpunkt.
Über das Hauptmenü kann man auch wirklich nicht meckern, es listet übersichtlich die zuletzt gelesenen Bücher auf und weist den Weg zu Einstellungen, zum Shop oder in die Bibliothek. Die Produktempfehlungen auf der unteren Bildschirmhälfte finde ich persönlich nicht so schön, das ist aber ein Trend den auch Kindle und Kobo im Moment so verwenden. Da kommt man als Kunde nicht drum herum.

Tolino_Hauptmenue

Die Bibliothek ist übersichtlich aufgebaut und alle wichtigen Funktionen (suchen, aktualisieren, löschen) sind gut erreichbar aufgelistet. Die Bücher werden mit Cover und Titel aufgelistet und lassen sich nach verschiedenen Kriterien sortieren. Gefehlt hat mir ein Hinweis ob das Buch noch ungelesen oder (wie weit) gelesen ist. Diese Information lässt sich erst über die Buchinfo erreichen, das finde ich zu umständlich.

Tolino_Bibliothek

Innerhalb eines Buches können schnell und einfach alle wichtigen Einstellungen durchgeführt, Lesezeichen und Markierungen angewählt und über eine Leiste eine bestimmte Seite schnell angesteuert werden. Das Menü wirkt durchdacht und sehr aufgeräumt, alles ist prima zu finden. Wirklich gelungen.

Tolino_Seitenwechsel
Die Schrifteinstellungen sind auch ausreichend. Schriftgröße und -arten, Ausrichtung des Textes und Seitenränder können individuell gewählt werden.

Tolino_Textdarstellung

Das Markieren von Textstellen, um Notizen oder Markierungen hinzuzufügen, reagiert sicher und recht genau. Obwohl es anfangs ein wenig Übung erfordert Start- und Endpunkt separat und zielsicher zu setzen, hat sich das bei mir sehr schnell eingespielt.

Für mich ein Manko ist der Gerätespeicher des Tolino. Er beträgt nur 2 GB und ist nicht mehr durch eine SD-Karte erweiterbar, wie es in den älteren Modellen noch der Fall war. Auch hier ist vermutlich die wasserdichte Versiegelung des Gerätes der Grund, schade ist das trotzdem. Gerade die Wörterbücher und auch einige ebooks selbst benötigen doch einigen Speicherplatz. Zwar kann kostenloser Cloudspeicher von 25 GB genutzt werden, um alle nötigen Dateien unterzubringen, ein vollständiger Trost ist das aber nicht für jeden Nutzer.
Der Standardleser sollte mit dem Speicher von 2 GB zurechtkommen, die vollständige Bibliothek zu transportieren, ist damit aber z.B. bei pdf-Dateien nicht darstellbar.

Die Shopanbindung des Tolino gefällt mir ausgesprochen gut. Über das Hauptmenü ist der Shop schnell zu erreichen, reagiert flott und bietet Leseproben zu allen Titeln, die ich ausprobiert habe. Da ebooks nicht eben günstig sind, lege ich darauf besonderen Wert, blind kaufen möchte ich nicht.
Interessant war, das ebooks, die ich über die Homepage von ebook.de gekauft habe, schneller auf dem Gerät angezeigt wurden, als Käufe über den Shop im Gerät selbst. Beim Kauf über den Tolino musste ich in beiden Versuchen mehrmals synchronisieren, ehe er sich das jeweilige Buch heruntergeladen hat. Vielleicht war ich hier zu ungeduldig.

Tolino_Shop

Was kann er noch?

Tolino nimmt ein Bad!
Vor diesem Teil des Tests hatte ich wirklich Angst. Ich habe gedacht mich von meinem neuen Gefährten verabschieden zu müssen. Ein elektrisches Gerät mal eben ins Wasser werfen? Geht nicht, dachte ich. Geht aber doch! Ich bin tausend Tode gestorben, der Tolino keinen einzigen. Zwar blätterte er etwas wild hin und her beim Eintauchen in die Wasseroberfläche, blieb aber vollständig „in Betrieb“.

Tolino_Bad

Erstaunlich war für mich, dass der Tolino auch direkt nach dem Bad ohne Probleme auf jede Berührung reagiert hat, obwohl noch eine ganze Menge Wasser im Gehäuse war. Obwohl der Großteil schnell abgelaufen war, tröpfelte dann noch eine ganze Weile Wasser aus dem Reader. Leistungseinbußen waren trotzdem gar keine zu merken. Super!

Tolino_Bad2
Das hat mich alles wirklich begeistert und ist fürs Lesen in der Badewanne oder unterwegs im Regen ein echter Vorteil!

Tap2Flip
Ich mag eigentlich jede Art von Steuerung, die nicht über das Rumwischen auf dem Display funktioniert. Deswegen war ich auf Tap2Flip wirklich gespannt, habe aber schnell festgestellt: für mich ist das nichts. Ich halte den Reader am unteren Rand und kam so nicht wirklich entspannt an die richtigen Bereiche zum “anstupsen”. Bei mir machte der Tolino daher eher Bäuerchen, statt zu blättern.
Hält man den Reader eher seitlich, kann über leichtes Klopfen auf die Rückseite umgeblättert werden. Das hat dann auch sicher funktioniert, war für mich aber eher unbequem. Dadurch dass man auch wirklich sacht “klopfen” muss, fand ich diese Funktion beim einhändigen Lesen nicht so angenehm. Hier kommt es also auf die bevorzugte Lesehaltung des Einzelnen an, ob diese Funktion genutzt wird oder nicht.

Der Tolino im Langzeittest

Ich habe den Tolino in den letzten 3 Wochen intensiv benutzt, ca. 1.000 Seiten damit gelesen und auch immer wieder Tage ohne Nutzung verstreichen lassen, um zu testen, ob der Akku merklich an Ladung verliert. Ich bin unterm Strich sehr angetan von dem Gerät: ich habe nach einer Ladung zu Beginn des Testes erst einmal nachladen “müssen” (er war nicht leer, sollte aber für eine längere Fahrt gerüstet werden), jetzt ist immer noch circa 70% Ladung vorhanden.
Auch schön war, dass der Tolino immer zuverlässig schnell aus dem Standby-Modus erwacht, egal wie lange er vorher gelegen hat. Andere Reader haben z. T. das Problem nach längerer Pause schwerfällig wieder in Gang zu kommen, langsam zu reagieren o. ä., das konnte ich hier gar nicht beobachten.

Fazit

In meiner eReader-Familie haben sich wieder klar die Favoriten verschoben. Schon nach dem der Icarus Illumina E653 hier einzog, wurde der Kobo ein Stück weit verdrängt. Jetzt habe ich mich entschieden, den Kobo abzugeben. Genauigkeit, Geschwindigkeit und Komfort des Tolino sind eindeutig überlegen. Obwohl ich ein echter Kindle-Fan bin, muss ich außerdem zugeben, dass der Paperwhite 1 gegen den Tolino Vision 2 ein bisschen alt aussieht.
Trotz diverser festgestellter kleinerer Mängel, merke ich, dass ich immer häufiger schnell zum Tolino greife und auch wieder mehr ebooks kaufe. Es macht einfach Spaß damit zu lesen.

Ob der Tolino Vision 2 der richtige eReader ist, hängt natürlich von den eigenen Präferenzen, Vorlieben und Ansprüchen ab. Für mich war der Tolino Vision 2 eine gute Wahl. Hier nochmal die Vor- und Nachteile im Überblick:

+ Darstellung der Texte
+ ebenmäßige Beleuchtung
+ Design / Verarbeitung / Gewicht
+ einfache Bedienbarkeit
+ wasserfest!

– Ghosting bei Grafiken und Bildschirmschoner
– Tap2Flip nur aus bestimmter Lesehaltung erreichbar
– geringer Speicherplatz, nicht erweiterbar (nur über Cloudfunktion)

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8 Comments

  • Reply Die Leserin Dezember 16, 2014 at 7:52 pm

    Du hast das nicht wirklich getan, oder? Oh, Wahnsinn. Du hast ihn getaucht. Ist ja zum Glück gut ausgegangen. Sollte man angeblich mit Seifenwasser nicht nachmachen, denn das soll ihn zerstören ;-).
    Das Tap2Flip wäre auch nichts für mich. Hab das in einem Video gesehen, ich denke, das würde ich wohl nicht nutzen.

    Wie sieht es mit Fingerabdrücken auf der gummierten Rückseite aus? Sieht man die?

    LG Iris

    • Reply Alexandra Dezember 17, 2014 at 5:08 pm

      Es hat mich echt überwindung gekostet, ihn so einfach zu ertränken, aber ich habe dran geglaubt, dass er das schafft.
      Flüssigkeiten die nicht (nur) Wasser beinhalten verträgt er angeblich auch, man soll ihn dann aber so schnell wie möglich ausstellen und komplett (!!!) trocknen lassen ehe er wieder bedienbar ist.
      Das habe ich noch nicht getestet.
      Ab dem nächsten Jahr haben wir eine Badewanne, mal sehen ob es dann einen unfreiwilligen Test gibt ;).

      Auf der Rückseite haben sich wenige „Tappser“ gesammelt, die da waren konnte ich aber nur schwer wegbekommen (rubbeln und co hat es nur schlimmer gemacht). Nach dem Bad war er dann lustigerweise wieder komplett sauber. Ich habe gemerkt dass ihm schwitzige/feuchte Hände nichts anhaben können, nur nach sehr fettiger Handcreme hat man Spuren gesehen.

      Viele Grüße
      Alex

  • Reply Lotta Dezember 30, 2014 at 11:34 pm

    Hallöchen und toll toll toll!
    Mein Bericht wird anfang des Jahres auch online kommen und ich muss sagen, dass ich meinen Tolino wirklich liebe! 😀
    Ich habe ihn auch getränkt und öfter schon nass gemacht und er ist einfach nur der perfekte Begleiter.
    Ich finde die Tap to Flip Funktion toll und könnte mir auch gar nicht mehr vorstellen ohne sie zu lesen, aber es nervt mich manchmal, wenn ich den Reader ablege und er dann einfach so umblättert. Irgh!
    Naja was solls.

    Ich wünsche dir einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    Liebst, Lotta

  • Reply Tom Januar 21, 2015 at 6:56 am

    Tolino Vision 2, kann der auch Skoobe ?.

    • Reply Alexandra Januar 21, 2015 at 5:36 pm

      Hallo Tom,

      leider ist der Tolino Vision 2 nicht mit einem offenen Android-Betriebssystem ausgestattet, d.h. du hast nur die vorinstallierten Funktionen des Herstellers, Skoobe kann nicht installiert werden. Dafür müsstest du auf Exoten wie den Icarus Illumina zurückgreifen, den Reader habe ich hier auch vorgestellt 🙂

      Viele Grüße
      Alexandra

  • Reply Regina Lamscheck-Nielsen Juni 11, 2015 at 11:39 am

    Hallo, und danke! Habe selbst seit einigen Wochen den Tolino Vision2. Hast du vielleicht einen Tipp, wie man die – auf Dauer etwas nervige – Vorderseitegrafik austauscht? (Dies war sehr einnfach bei meinem früheren Sony Reader.) Wie auch immer, danke vorab!

    • Reply Alexandra Juni 11, 2015 at 3:57 pm

      Hallöchen,

      das ist gar kein Problem… bereite dir einfach eine passende Grafik auf dem PC vor und benenne sie „suspend.jpg“ (muss natürlich eine jpg Datei sein). Die packst du einfach ins Hauptverzeichnis deines Tolino und zack, im Sleep Modus siehst du deinen eigenen Screensaver. Nicht wundern, beim Laden zeigt Tolino immer nochmal das Grinsegesicht, das hat aber nichts zu bedeuten, sobald du ihn vom Strom abziehst ist wieder alles normal.

      Viel Spaß 🙂
      Was für eine Grafik wirst du wählen?

      Viele Grüße
      Alexandra

      • Reply Regina Lamscheck-Nielsen Juni 11, 2015 at 9:12 pm

        Danke! Hat sofort super geklappt :-). Habe das Logo meiner eigenen Firma draufgeladen. Klingt vielleicht langweilig, aber es bedeutet mir etwas und strahlt mehr Ruhe aus als dieses „Pssst …“ usw. Schöne Sommertage zum Lesen!

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