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Entdeckt, Im Rattenbau

Ein Blick in die Verlagsvorschau von… dtv Verlag

Gerade war noch Silvester und “zack!” schon ist der Januar vorbei. Im Februar möchte ich mich im Rahmen des #jdtb16 mit dem dtv Verlag beschäftigen. Immerhin hat der dtv das “Taschenbuch” schon im Namen. Es lohnt sich also sicherlich, sich mit seinem Verlagsprogramm einmal näher zu beschäftigen. Einen kleinen Vorgeschmack dazu gibt es heute mit einem Blick in die Verlagsvorschau dieses tollen Verlags.
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Nicht_erzaehlte_Ng“Was ich euch nicht erzählte” von Celeste Ng
Erscheint am 27.05.2016

„Lydia ist tot.“ Der erste Satz, ein Schlag, eine Katastrophe. Am Morgen des 3. Mai 1977 erscheint sie nicht zum Frühstück. Am folgenden Tag findet die Polizei Lydias Leiche. Mord oder Selbstmord?
Die Lieblingstochter von James und Marilyn Leewar ein ruhiges, strebsames und intelligentes Mädchen. Für den älteren Bruder Nathan steht fest, dass der gutaussehende Jack an Lydias Tod Schuld hat. Marilyn, die ehrgeizige Mutter, geht manisch auf Spurensuche. James, Sohn chinesischer Einwanderer, bricht vor Trauer um die Tochter das Herz. Allein die stille Hannah ahnt etwas von den Problemen der großen Schwester. Was bedeutet es, sein Leben in die Hand zu nehmen

Dieses Buch weist einige parallelen zu “Schwesterherz” von Felix Francis auf, das ebenfalls im Frühjahr erscheint. Beide Bücher drehen sich um den Mord beziehungsweise Selbstmord einer Tochter der Familie und den dramatischen Folgen. Für mich scheint “Was ich euch nicht erzählte” noch ein wenig poetischer und vor allem von ganz besonderen Protagonisten bevölkert. Am liebsten würde ich es sofort lesen!
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Blau_ist_die_nacht“Blau ist die Nacht” von Eoin McNamee
Erscheint am 27.06.2016

April 1949. Eine Frau wurde ermordet. Der Attorney General, Richter Lance Curran, will den Fall haben und den Angeklagten hängen sehen. Aber es gibt andere einflussreiche Leute, die den Casus anders bewerten, trotz scheinbar zweifelsfreier Beweislage. Curran kämpft gegen diese Kräfte und gegen sein eigenes Gewissen, zugleich werden häusliche Herausforderungen zunehmend zum Problem: seine psychisch labile Ehefrau, die ungebärdige heranwachsende Tochter, die Jahre später selbst einem Mord zum Opfer fallen wird, dessen Hintergründe nie ganz aufgeklärt wurden.
Ein wahrer Fall und ein faszinierend-abgründiger Roman aus Nord-Irland, in dem der Clash zwischen den irisch-nationalistischen Katholiken und den der britischen Krone verbundenen Protestanten schon mit Händen zu greifen ist.

Wenn mich die spannende Beschreibung des Buches noch nicht gepackt hatte, dann haben das spätestens die Schlüsselwörter “ein wahrer Fall” erledigt. Für mich klingt die Geschichte herrlich düster und interessant, dass dies nach einer wahren Begebenheit erzählt wurde, finde ich ziemlich spannend. Da sowohl die Zeit als auch der Handlungsort zudem ausgesprochen interessante Konflikte bieten, erhoffe ich mir überraschende Lektüre!
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Leben_der_Elfen“Das Leben der Elfen” von Muriel Barbery
Erscheint am 18.03.2016

Zwei junge Mädchen, die in verschiedenen Ländern aufwachsen: Maria, ein Findelkind, lebt in einem Dorf im Burgund, ist der Natur und den Tieren besonders verbunden, versteht deren Sprache. Clara, die als Waise im Haushalt eines Pfarrers in den Abruzzen aufgenommen wurde, spielt, einem Wunder gleich, bezaubernd Klavier. Sie wissen nichts voneinander – bis Elfen es bewirken, dass sie einander kennenlernen. Dank ihrer besonderen Talente könnte es gelingen, die Verbindung der Menschen mit den Elfen und die einstige Harmonie zwischen Himmel und Erde wiederherzustellen. Denn es droht Krieg und eine böse Macht rüstet sich.

Ich habe “Die Eleganz des Igels” von Muriel Barbery geliebt und finde noch heute häufig Verbindungen zu diesem Buch in anderen Geschichten. Die zurückhaltende Concierge oder das verträumte und etwas morbide Mädchen Paloma haben sich mir ganz tief ins Herz gefressen, ohne dass ich die Geschichte noch genau widergeben könnte. Die Sprache des Buches und die Gestaltung der Charaktere haben dafür ausgereicht. Deswegen hat auch “Das Leben der Elfen” meine Aufmerksamkeit erregt. Obwohl mich die Geschichte eher abschreckt und für meinen Geschmack etwas zu blumig werden könnte, würde ich doch gern einen kurzen Blick riskieren.

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1 Comment

  • Reply Nanni Februar 1, 2016 at 6:43 pm

    Hey,

    Barbery hatte mich sofort mit Titel und Cover 😀 Ich hab’s mal notiert. Ich glaube, dass es entweder richtig gut oder ganz schlecht ist. Bestimmt nichts, was ins Mittelmaß fällt. Lassen wir uns überraschen 😉

    Liebe Grüße
    Nanni

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