Im Rattenbau, In Aktion

Zum Welttag der Alphabetisierung: 5 Bücher, die Lust aufs Lesen machen

Dieser Beitrag enthält Werbung. Um auf den Alphabetisierungstag aufmerksam zu machen, habe ich von Viking Bastelmaterialien für dieses Projekt zugesandt bekommen. Der Beitrag wurde weder bezahlt noch inhaltlich vorgegeben.

Heute, am 8. September, ist der Welttag der Alphabetisierung und somit eine gute Gelegenheit auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen. Dafür hat Viking Boxen mit Bastelmaterialien an Blogger verschickt und uns einen Auftrag gegeben: seid kreativ! Zeigt wie sehr euch das Lesen am Herzen liegt und bringt eure Leser dazu sich mit Analphabetismus zu beschäftigen.

Wusstet ihr, dass man das Lesen verlernen kann? Ohne die aktive Beschäftigung mit Sprache und Schrift wird aus dem Lesen keine automatisierte Fähigkeit. Die Fähigkeit zu Lesen kann Stück für Stück verkümmern. Besonders junge Menschen, die die Schule ohne Schulabschluss verlassen, sind von dieser Gefahr bedroht.

Dabei sollte es doch eigentlich ganz einfach sein sich für Bücher zu begeistern. Lesen bildet natürlich und kann den Horizont erweitern, aber was es ist es, dass uns als Kinder zu allererst für das Lesen einnimmt? Die Flucht in andere Welten, Begeisterung für die Abenteuer und Dramen einer Geschichte, die uns nicht mehr schlafen lässt.

Den Weltalphabetisierungstag möchte ich daher nutzen, um fünf Bücher zu empfehlen, die eben dieses Lesefieber wieder entfachen und Lust aufs Lesen machen.

“Ich schreib dir jeden Tag” von Suzanne Hayes & Loretta Nyman ist in meinen Augen so ein Buch. Zwar ist die Thematik, der zweite Weltkrieg, keine ganz leichte Kost, das Buch verpackt diese aber unglaublich toll. In diesem Roman verfolgen wir den Schriftwechsel zweier Freundinnen, die sich in ihren Briefen über alltägliches und dramatisches austauschen. Die vielen kurzen Kapitel sind auch für Leser geeignet, die sich von “fetten Schmökern” sonst schnell erschlagen fühlen. Außerdem ist die Sprache in diesem Buch wirklich schön und macht Lust auf Literatur. “Ich schreib dir jeden Tag” ist einfach ein Buch fürs Herz!

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Zu diesem Beitrag inspiriert wurde ich von “Ready Player One” von Ernest Cline, weil dieses Buch bei mir ein so unglaubliches Lesefieber entfacht hat. Irgendwie wirkt es wie ein geschriebenes Computerspiel und hat etliche Anlehnungen an 80er Jahre Popkultur und unseren digitalen Alltag. Ein Buch also, dessen Thematik auch und gerade junge Menschen begeistern kann und Leser erreicht, die mit “trockenen” Bücherthemen sonst nicht viel anfangen können. In dieser Hinsicht ist es ein perfektes Geschenk und kann vielleicht auch den einen oder anderen Lesemuffel überzeugen.

Vielleicht ist “Mein pochendes Leben” von Ae-Ran Kim schon zu heftig für diese Liste, aber auch dieses Buch macht Lust auf Lesen. Obwohl es kein dicker Wälzer ist, erzählt dieses Buch eine unglaublich tiefgreifende Geschichte voll Leben und Gefühle. Es geht um einen 16-jährigen Jungen, der nicht mehr lang zu leben hat aber seine restliche Lebenszeit in vollen Zügen genießen möchte. Sprachlich doch etwas anspruchsvoller aber durch eine klare, wenig verzweigte Handlung toll zu verfolgen, ist dieses Buch einfach mal etwas ganz Neues und macht Lust zu Experimentieren.

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Ja, ich bin ein bisschen voreingenommen aber natürlich muss auch ein Buch meines Lieblingsautors auf dieser Liste erscheinen. “Joyland” von Stephen King ist vielleicht nicht der dramatischste Einstieg in die Werke dieses tollen Autors, aber ein Roman “Stephen-King-light”. Das Buch erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der im Freizeitpark Joyland arbeitet, in dem alles gar nicht so rosig ist, wie es auf den ersten Blick wirkt. Stephen King versteht es wie kein zweiter dichte Atmosphäre aufzubauen und uns spannende Protagonisten vorzustellen. Wer einmal süchtig nach diesem Schreibstil wird, kann oft nicht mehr aufhören.

Ähnlich sieht es mit “Neunzehn Minuten” von Jodi Picoult aus. Ein flott geschriebener Pageturner und eine schöne Mischung aus Spannung, beinahe Thriller, und Drama. Das Buch handelt vom Amoklauf an einer Schule, seinen Ursachen und Wirkungen. Ein Thema, welches in diesem Roman differenziert dargestellt wird und auch junge Leser zum Nachdenken bringt. Vor allem, dass die Handlung sich Großteils an einer High-School abspielt, lässt viele der beschriebenen Probleme und Verwicklungen sehr nah erscheinen.

Eine wirklich bunte Mischung, aber eben genau das, was Lesen reizvoll und spannend macht. Gute Unterhaltung und interessante Ideen, keine schwere Kost. Wir sollten viel mehr Menschen zum Lesen bewegen!

Mehr zum Thema Analphabetismus findet ihr beim Bundesverband Alphabetisierung. Weitere Informationen gibt es dazu außerdem auf dem Blog von Viking.

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